Grußwort

- Dr. Wolfgang Eckart
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kursteilnehmerinnen und-teilnehmer, wenn Sie das gedruckte Programm 2012/1 in den Händen halten, gehören Sie zu den Menschen, für die lebenslanges Lernen eine Selbstverständlichkeit, vielleicht sogar eine liebgewonnene Gewohnheit ist. Dabei mögen, je nach Lebenssituation, unterschiedliche Motive bei Ihnen eine Rolle spielen: Geht es dem einen darum, neue Anforderungen zu meistern, die persönliche, berufliche und soziale Lebenssituationen mit sich bringen, will der oder die andere vorhandene Qualifikationen erweitern wie zum Beispiel Medien-und Sprachkompetenzen. Wieder andere wollen früher Versäumtes nachholen, zum Beispiel Schulabschlüsse, Fremdsprachen oder eine breite Allgemeinbildung in Form eines Studiums Generale.
Für alle diese vielfältigen Lern- und Bildungsbedürfnisse steht Ihnen unser BZ als großes kommunales Weiterbildungszentrum zur Verfügung, und das seit nunmehr 90 Jahren. 1921, also am Beginn der Weimarer Republik, ging es noch vor allem darum, dass die Demokratie aktive Bürger brauchte, die sich für das neue Gemeinwesen engagiert einsetzten. Insofern verstanden sich die Volkshochschulen als „Schulen.der.Demokratie“. Folgerichtig machte die NS-Herrschaft 1933 dem auch schnell ein Ende,erst durch Unterdrückung dann. Auflösung bzw. Gleichschaltung. Nach 1945 war dann wiederum die „Education for Citizenship“ eine der Leitgedanken des Wiederaufbaus.
Heute geht es dem Bildungszentrum als eine der großen deutschen Volkshochschulen vor allem darum, sowohl den unterschiedlichsten Bildungsbedürfnissen Rechnung zu tragen als auch darum, Plattform für die Auseinandersetzung mit wichtigen aktuellen Themen zu sein und damit den rasanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel begreif- und gestaltbar zu machen. Viele dieser Themen finden Sie auch in diesem Programm: Globalisierung, Migration, Integration und Inklusion, demographischer Wandel, Ökologie und Klimawandel.
Schwerpunkte dieses Programms sind aber auch: Der junge Albrecht Dürer, dem 2012 eine große Dürer-Schau im Germanischen Nationalmuseum gewidmet sein wird. Das BZ lädt mit Workshops, Vorträgen, Kursen und Führungen zu einer kreativen und intensiven Beschäftigung mit seiner Kunst ein. Und wir feiern auf verschiedene Art und Weise unseren Geburtstag: Unter dem Motto „Vielfältig und lebensnah“ zeigen wir am 19. Januar, was unsere Mitarbeiter, unsere Kursleiter und unsere Kursteilnehmer so alles drauf haben. Am 27. Januar geht es dann unter dem Titel „Von der VoHo zum Bildungscampus“ darum, die Geschichte des Nürnberger Bildungszentrums von seinen Anfängen bis heute zu erzählen.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, unser reichhaltiges Programm kennenzulernen und freuen uns über Ihr Kommen!
Ihr
Dr. Wolfgang Eckart
Direktor Bildungszentrum im Bildungscampus


