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rückblick
  auf Veranstaltungshöhepunkte im Winterprogramm 2003/4

Rege Diskussion mit Professor Shimada und Günter P. Barthel (17.10.2003 ):

pisa (14K) Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Pisa-Studie hat in Deutschland die Gemüter stark erregt. Die Frage "Wie machen das eigentlich die anderen Länder?" ist in diesem Zusammenhang immer wieder gestellt worden. Der Vortrag von Prof. Shingo Shimada über die unterschiedlichen Bildungssysteme in Deutschland und Japan konnte daher mit dem besonderen Interesse des Publikums rechnen, zumal Prof. Shimada mit beiden Systemen bestens vertraut ist. Dabei mag es für manchen Zuhörer überraschend gewesen sein, von dem Referenten zu hören, daß es auch in Japan eine Bildungsmisere gibt - und zwar schon seit längerer Zeit. Anders als in Deutschland wird diese Misere aber über die sogenannte Juku, die "Schatten-Schule", zumindest zu einem Teil kompensiert. Solche "Schatten-Schulen" sind private Nachhilfe-Einrichtungen, deren Dienstleistungen für die Eltern schulplichtiger Kinder eine erheblichliche finanzielle Belastung darstellen.
Danach legte Günter P. Barthel, Präsident der Deutsch Japanischen Gesellschaft Nordbayern, in einigen Thesen dar, was aus seiner Sicht vor dem Hintergrund eines Vergleiches zwischen Japan und Deutschland im deutschen Bildungswesen verbesserungsbedürftig ist. Sie bildeten eine vorzügliche Grundlage für die sich anschließende Diskussion.

Die in Zusammenarbeit mit der Deutsch Japanischen Gesellschaft für Nordbayern e.V durchgeführte Veranstaltung fand eine erfreuliche Resonanz bei den gut informierten und diskussionsbereiten Teilnehmern.





Seminar der Japanisch-Lehrer/innen an Volkshochschulen im BZ Nürnberg

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Herr Hoshi vom Japanischen Kulturinstitut
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Gruppenbild mit Referenten
"Lehren lernen" war die Devise auch bei diesem Treffen der Japanisch-Lehrerinnen und Lehrer am 27. und 28. September in Nürnberg. Als Referenten für das Seminar hatte man Herrn Hoshi vom Japanischen Kulturinstitut in Köln gewonnen. Hauptthema der vom Japanischen Kulturinstitut unterstützten Veranstaltung waren die Konjunktionen im Japanischen - ein auf den ersten Blick eher trockener Teil der Grammatik. Die ebenso professionelle wie auflockernde Leitung des Referenten weckte bei den Teilnehmern aber auch für diesen Gegenstand großes Interesse und führte zu einem regen Informationsaustausch, wie die Gesprächsrunde beim gemeinsamen Abendessen zeigte.

Zum Abschluß der erfolgreichen Tagung führte Frau Chikushi die Teilnehmer durch das Zentrum von Nürnberg und machte sie mit der deutschen Geschichte des Mittelalters vertraut.
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Zeugnisse der Vergangenheit





Letzte Aenderung: 25.02.2004
von Nao Witting
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